Mérida
Venezuela
Calle 24, #8-86
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Tour Pico Humboldt (4 Tage)

Pico Humboldt, auf 4952 Metern Höhe über dem Meeresspiegel ist der zweithöchste Berg Venezuelas. Der höchste Berg, der Pico Bolivar mit 5007 Metern über Meeresspiegel ist weniger als 6 Kilometer entfernt, jedoch könnten diese zwei Berge unterschiedlicher kaum sein. Während der Pico Bolivar sehr steil ist, ist der Pico Humboldt wesentlich "runder". Während der Aufstieg zum Bolivar lang, hart und technisch anspruchsvoll ist, ist der Aufstieg zum Humboldt relativ einfach und technisch nicht besonderes anspruchsvoll. Während der Humboldt in der Trockenzeit des Sommers vorwiegend eis- und schneefrei ist, bedeckt den Bolivar ein permanenter Gletscher.
Dieses bedeutet allerdings nicht, das es sich beim Aufstige zum Humboldt um einen Spaziergang handelt - bei weitem nicht. Trotz bester konditioneller Verfassung und Anpassung an die Höhe der Berge sind Schwitzen und Kurzatmigkeit garantiert. Wie bei jeder Kletterpartie, kommt die Befriedigung vom Durchhalten und dem Erreichen des Gipfels und dem Gefühl, den inneren Schweinehund besiegt zu haben... Der Pico Humboldt bietet all das und mehr.

Tag 1 - 40 Minuten Jeep, 6-7 hours wandern.
Kommen Sie zu unserm Office in Merida gegen 8 Uhr Morgens, wo bereits das nötige Equipment verstaut ist. Wir legen großen Wert darauf, das jeder vorbereitet und gut ausgerüstet ist und es an nichts fehlt.

Jeder Gast bekomt einen Teil der Ausrüstung - Lebensmittel, Töpfe und Pfannen oder Teile der Zelte. Es ist ein schwerer Start, doch das Gepäck wird von Tag zu Tag leichter. Vergessen Sie nicht Ihre Kamera und insbesondere Ihre Sonnenbrille. Sobals alles verstaut ist, setzt sich unser 4x4-Jeep-Ensemble in Bewegung zu der 40-minütigen Fahrt nach La Mucuy (2300m), dem Einstiegspunkt in den Sierra Nevada Nationalpark. Nach dem Einchecken und dem Briefing durch den Parkranger wird unser Bergführer Sie in den Regenwald geleiten. Hier herrscht dichte Vegetation vor mit riesigen Farnen, großen Bäumen und einer Unmenge an Leben. Mit etwas Glück sehen Sie Papageien, Schmetterlinge und andere Tiere des Regenwaldes. Entlang des Weges gibt es viele Bäche und Wasserfälle zu sehen - sie laden ein zum trinken, doch im Zweifel sollten Sie das Wasser zuvor reinigen. Trinken ist sehr wichtig - es hilft gegen Dehydrieren und die Höhenkrankheit

Nach einiger Zeit durchstoßen wir das Dickicht des Waldes bei etwa 3300m und werden belohnt durch den Anblick der Laguna Coromoto und des Páramo (Hochland) mit seiner einzigartigen Flora & Fauna. Hier schlagen wir unser Camp auf oder wandern etwas weiter zu einer kleinen Höhle.

Tag 2 - 4-5 Stunden wandern
Der Weg ist steiler und felsiger als Tags zuvor, die Gegend wird weitläufiger je weiter wir das Tal bergauf wandern. An einigen Stellen geht es nur auf allen Vieren voran, um nicht die Balance zu verlieren. Sie haben nach wie vor schweres Gepäck zu tregen, doch es wird schon leichter... Ein schmaler Pfad mit einer scharfen Kante herunter zur Laguna Verde führt uns zum zweiten Camp für die Nacht in 4000 Metern Höhe. Nach einer Rast ist es an der Zeit, unser Equipment für die morgige Gipfeltour vorzubereiten. Die Nacht kann in diesen Höhenlagen sehr kalt werden.

Tag 3 – 7-8 Stunden - Wandern und klettern
Wir lassen alles unnötige Gepäck im Basiscamp und begeben uns auf eine etwa 1stündige Wanderung zur Laguna Suero auf 4200m. Wir klettern einen Anstige bergauf, an dem sich einst der Gletscher befand. Abhängig von Kondition und/oder Erfahrung seilen wir uns zusammen. Wir halten nur an, um Haken in die Wand zu schlagen. Sollten Sie Ihre Sonnenbrille nicht bereits tragen, so ist es jetzt an der Zeit, um eine Schneeblindheit zu vermeiden.
Es ist ein steiler Anstieg unter Benutzung der Eisäxte bis die ebene Anhöhe erreicht ist. Dann gehen wir höhenbedingt langsam weiter und sind kurz darauf am Gipfel. Bergab geht es wesentlich einfacher und schneller, denn es wird nicht soviel Sauerstoff benötigt. Die dritte Nacht verbringen wir wieder an der Laguna Verde.

Tag 4 - 6-7 Stunden - Wanderung bergab
Den letzten Tag benötigen wir für die Strecke bergab, für die wir 2 Tage lang bergauf benötigt haben. Sie werden erstaunt sein, welchen Unterschied in der Wahrnehmung der Landschaft Sie nun empfinden. Der Abstieg ist weniger schweisstreibend, jedoch werden die Knie und Knöchel wesentlich stäker belastet. Am späten Nachmittag erreichen wir La Mucuy, wo ein Guamanchi-Jeep bereits auf uns wartet.
Sollten Sie nicht dieselbe Strecke zurückkommen wollen, so besteht die Möglichkeit, der Travesia zu folgen bis zum Basiscamp des Pico Bolivar un dann runter zu Pedro`s Place oder Los Nevados. Der gesamte Tripp dauert 6 Tage.
Climbing Pico Humboldt